SpaceX legt erfolgreichen Börsenstart hin
Sein Ziel, nämlich mit dem Börsengang 75 Milliarden frisches Kapital zu sammeln, hat SpaceX bereits am Vorabend des Börsenstarts erreicht. Mitverantwortlich dafür dürften die jüngst geschlossenen Deals mit Anthropic und Google sein, denen SpaceX KI-Rechenkapazitäten für insgesamt rund 25 Milliarden Dollar jährlich zur Verfügung stellt.
Auch OpenAI reicht Unterlagen für Börsengang ein
Der ChatGPT-Betreiber ist in Zugzwang, nachdem Anthropic bereits die Woche davor seine Unterlagen eingereicht hatte. Derweil verschärft sich der Wettbewerb gegen Anthropic und Google und OpenAI richtet sich auf einen Preiskampf gegen Anthropic ein, während letzterer es sich leisten kann, die Preise für sein neues Modell „Fable“ zu verdoppeln.
Bundesregierung gründet Institut für KI-Sicherheit
Das neue Institut soll die Analysen und Risikobewertungen neuer KI-Modelle bündeln, sich mit ausländischen Instituten austauschen und auf einheitliche Standards mit internationalen Partnern hinwirken. Solche Einrichtungen gibt es bereits in Großbritannien, Frankreich und den USA.
EU veröffentlicht neue Strategie für Open Source
Das Strategiepapier ist Teil des Gesetzespakets für digitale Souveränität und hebt die Rolle offener Technologien zur Verringerung der Abhängigkeit von ausländischen Anbietern hervor. Das Papier enthält jedoch wenig Verbindliches und die Open-Source-Community ist mit der bisherigen finanziellen Unterstützung von Projekten alles andere als zufrieden.
Auch der Ethikrat positioniert sich gegen Alterskontrollen
Zum Thema Jugendschutz im Netz hat der Deutsche Ethikrat eine Ad-hoc-Stellungnahme mit 13 Empfehlungen verfasst. Der Ethikrat hält darin nicht viel von einem gesetzlichen Mindestalter für Social Media, weil es lediglich einen Teil des Problems löst, dafür aber neue schafft.
Apple startet KI-Aufholjagd mit runderneuerter Siri
Wie gut Apples digitale KI-Assistentin tatsächlich ist, werden die nächsten Wochen zeigen, doch zumindest erfolgte die Implementation gemäß Apples strenger Datenschutzstandards. Allerdings werden EU-Bürger auf die neue Siri noch warten müssen. Was es sonst neues auf dem Entwicklerkongress WWDC gab, erfahren Sie hier.
KI sorgt für eine Wiederbelebung von Intel
Innovationen aus den eigenen Laboren lassen bei Intel noch auf sich warten, doch der ehemalige Marktführer profitiert von der starken Nachfrage nach KI-Chips. Unbestätigten Meldungen zufolge erhielt Intel jüngst Aufträge von Google und Nvidia.
Google muss für Zusammenfassungen haften
Wenn die KI-Zusammenfassung in Googles Suche falsche Tatsachen verbreitet, muss Google dafür geradestehen, entschied das Landgericht München in einem wegweisenden Verfahren.
Die richtige Vorbereitung auf die KI-Arbeitswelt
KI hat bereits heute dramatische Auswirkungen auf dem Arbeitsmarkt – und noch stehen wir am Anfang. Ein Interview mit einem Experten und der letzte Newsletter von ada liefern wichtigen Input für die richtige Vorbereitung auf die Arbeitswelt von morgen.
Wie man sich als Entwickler auf Agentic Coding einstellen sollte
Agentic Coding bietet eine Chance, bessere Software zu liefern, doch man sollte sich auf die Möglichkeiten der Tools richtig einstellen.
KI sorgt in den USA für Eklat vor Gericht
Sowohl der Anwalt des Klägers als der des Verteidigers nahmen für den Prozess die Hilfe von KI wahr, um ihre Schriftsätze zu formulieren, versäumten es allerdings die darin aufgeführten „Fakten“ gründlich zu prüfen. Die Konsequenzen für beide Anwälte gingen über die Standpauke der Richter hinaus.
Polizei nutzt Tracking-Daten der Werbeindustrie
Nach Informationen des Bayerischen Rundfunks und Netzpolitik nutzen die Polizeibehörden in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern Tracking-Daten der Werbeindustrie. Die Legalität der Erhebung dieser Daten wird angezweifelt, denn sie erfolgt häufig ohne Wissen und Zustimmung der Betroffenen. Andererseits können diese Daten, obwohl angeblich anonymisiert, genaue Bewegungs- und Aktivitätsprofile von Zielpersonen liefern. Bei entsprechenden Anfragen in neun weiteren Bundesländern haben die Behörden eine Auskunft verweigert.
Trump macht Kehrtwende bei KI-Regulierung
Vor knapp einem Jahr hat der US-Präsident jegliche KI-Regulierung per Dekret verboten, doch Anthropics KI „Mythos“ ließ ihn seine Meinung ändern. Nun sollen staatliche Behörden große KI-Modelle vor ihrer Veröffentlichung auf ihre Sicherheit hin prüfen dürfen.
EU-Parlament setzt Zeichen für digitale Souveränität
Das EU-Parlament wird für den eigenen Betrieb Google als Standardsuchmaschine mit Qwant ersetzen. Der Betreiber von Qwant hatte letztes Jahr mit der deutschen Suchmaschine Ecosia ein Joint Venture namens European Search Perspektive gegründet.
Deutsche verbringen weniger Zeit online
Die wöchentlich durchschnittliche Internet-Nutzung ist laut einer neuen Studie der Postbank um fünf Stunden auf 67,4 Stunden gesunken, auch bei den Jüngeren. Familienministerin Prien will unterdessen den Medienkonsum für Kleinkinder unter drei Jahren komplett verbieten.
SoftBank will mehrere KI-Rechenzentren in Frankreich aufbauen
Nach Angaben des japanischen Finanzinvestors sind zunächst Investitionen von 45 Millionen Euro bis 2031 in verschiedenen Standorten vorgesehen, das Gesamtbudget beläuft sich auf 75 Milliarden. Die Rechenzentren sollen eine Stromleistung von insgesamt 5 Gigawatt aufnehmen.
Anthropic bereitet Börsengang vor – und schürt wieder Panik
Anthropic will die Gunst der Stunde als wertvollstes und am stärksten wachsendes KI-Startup nutzen, um an frisches Geld zu kommen. Unterdessen schlägt das Unternehmen vor, die derzeitige KI-Entwicklung aus Sicherheitsgründen zu verlangsamen, während DeepMind-Gründer Demis Hassabis in ein ähnliches Horn bläst. Derweil lässt der KI-Hype langsam nach, die Kosten rund um die KI-Nutzung werden offensichtlicher, das Missbrauchspotenzial steigt, der Widerstand gegen KI-Rechenzentren wächst und die Klagen gegen KI-Unternehmen häufen sich.
Neue KI-Prozessoren von Nvidia und aus Europa
Auf der Computex-Messe in Taiwan stellte Nvidia mit RTX Spark seinen ersten ARM-basierten KI-Prozessor für Windows-PCs vor, während Microsoft die ersten PCs mit diesem Prozessor zeigte. Seinen ebenfalls auf der ARM-Architektur basierenden KI-Prozessor Rhea1 zeigte erstmals das französische Startup SiPearl.
2G-Netz wird 2028 endgültig abgeschaltet
Mit O2 hat nun auch der dritte 2G-Betreiber in Deutschland angekündigt, sein 2G-Netz 2028 abzuschalten. Mit einer Abdeckung von 99,78 Prozent ist es das am besten verbreitete Netz, doch die Betreiber gehen davon aus, dass in den nächsten zwei Jahren auch bei 5G eine ähnliche Abdeckung erreicht wird (aktuell liegt sie bei 95,29 Prozent).
Das richtige Entscheidungsverfahren für unsichere Zeiten
Zu lange Debatten verhindern Entscheidungen, aber zu schnelle Entscheidungen führen oft zu kostspieligen Fehlern. Für den richtigen Mittelweg wurde bislang häufig das Prinzip „Disagree and Commit“ angewendet – getroffene Entscheidungen auch bei gegenteiliger Meinung respektieren und mittragen. Ein neues Prinzip, das nun die Runde macht, heißt „Disagree and let’s see“ und legt den Fokus auf Flexibilität und Lernbereitschaft.
Remote-Teams richtig führen
Auch in Zeiten von „Back to Office“-Dekreten bleiben dezentrale Teams gelebte Realität und deren Führung erfordert Fähigkeiten, die für viele nicht selbstverständlich sind. Hier die wichtigsten Prinzipien der Führung auf Distanz.
Potsdam will Smart Glasses in Schwimmbädern verbieten
Um seine Bürger vor heimlichen Aufnahmen in öffentlichen Schwimmbädern und Saunen zu schützen, hat der Stadtrat für ein Verbot von Smart Glasses in diesen Einrichtungen gestimmt. Das Verbot wurde damit begründet, dass immer mehr entsprechende Videoaufnahmen ohne Wissen der Betroffenen in sozialen Medien landen.
EU will Abhängigkeit bei Halbleitern und Satellitendiensten reduzieren
EU-Digitalkommissarin Virkkunen will nächste Woche den Entwurf für einen zweiten Chips Act vorstellen, um die europäische Halbleiterproduktion zu stärken, da in den letzten Jahren einige geplante Großprojekte wie die Intel-Fab scheiterten. Außerdem will die EU-Kommission weniger Lizenzen für sicherheitsrelevante Frequenzen an ausländische Satellitendienste vergeben, um die Abhängigkeit von den USA bei Mobilfunkdiensten zu reduzieren.
Der Papst will die Menschenwürde im KI-Zeitalter retten
Der Untertitel der ersten Enzyklika von Papst Leo verrät bereits, worum es ihm geht, nämlich um „die Bewahrung des Menschen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz“. Er hat in dieser Mission nicht nur prominente Mitstreiter aus dem Silicon Valley, sondern auch große Teile der jungen Generation Z, die KI kritisch gegenüber stehen. Jüngst wurden KI-Optimisten wie Ex-Google-Chef Eric Schmidt von Uni-Absolventen ausgebuht, während kritische Stimmen wie Apple-Mitgründer Steve Wozniak bejubelt werden.
EU bestraft Temu wegen des Verkaufs gefährlicher Produkte
Die chinesische Handelsplattform muss eine Geldbuße in Höhe von 200 Millionen Euro bezahlen, weil sie unsicheres Kinderspielzeug, überhitzende Ladegeräte und Produkte mit giftigen Chemikalien verkauft hat.
Polymarket-Wetten gewinnen kriminelle Züge
Im März erhielt ein israelischer Journalist Morddrohungen im Versuch, seine Berichterstattung zu ändern, nun wurde ein Google-Entwickler angeklagt, weil er mit Insder-Informationen auf Polymarket 1,2 Millionen Dollar verdient haben soll. Derweil stehen Dienste wie Polymarket unter dem Schutz der Regierung Trump, während seine Familie kräftig daran verdient.
DeepSeek startet KI-Preiskrieg
Der chinesische KI-Anbieter senkt die Preise für sein bestes Modell dauerhaft um 75 Prozent, weil er nach eigenen Angaben die Effizienz seiner Modelle um dieselbe Prozentzahl erhöhen konnte. Die Preissenkung ist vor allem für Unternehmen interessant, die das DeepSeek-Modell selbst hosten wollen.
Anthropic nennt Zeitrahmen für Freigabe von ‚Mythos‘
Modelle der Mythos-Klasse sollen „in den nächsten Wochen für alle Kunden verfügbar“ werden, da die Entwicklung der nötigen Schutzmaßnahmen Fortschritte mache, kündigte das Unternehmen an. Zugleich stellte es mit Claude Opus 4.8 sein neues Flaggschiffmodell an, das viermal weniger unbemerkte Fehler mache.
Google stellt Technologie zur Erkennung von Deepfakes vor
Die Funktion „Ähnlichkeitserkennung“ soll zunächst YouTube-Nutzern zur Verfügung stehen, die herausfinden wollen, ob und wo auf der Plattform Deepfakes von ihnen kursieren. Dazu müssen sie ein Ausweisfoto oder ein Videoselfie von sich hochladen. Google verspricht, diese Aufnahmen nicht für das Training seiner KI zu verwenden.
Apple verstärkt iPhone-Diebstahlschutz und erschwert Ortung
Um zu erkennen, ob ein entsperrtes Handy jemandem aus der Hand gerissen wurde, analysiert das Betriebssystem eine Kombination aus verschiedenen Indikatoren wie Bewegungssensor, WLAN oder in der Nähe befindliche Bluetooth-Geräte. Apple-Geräte mit den neuen C1- und C1X-Modems können die Funktion „Genauen Standort beschränken“ nutzen, um den Datenabfluss an den Mobilfunkbetreiber einzuschränken.
Das sind die von der KI am meisten bedrohten IT-Jobs
KI-Agenten übernehmen zunehmend klar beschreibbare und überprüfbare Tasks wie Coding, Reviews, Deployment oder Pull-Request-Zyklen. Doch auch anspruchsvollere Tätigkeiten in der IT sind im Visier der KI, wie eine neue Studie verrät.
Tokenmaxxing – eine Vorgabe, die einfach nur dumm ist
Neuerdings misst Meta die Produktivität ihrer Entwickler über ihren jeweiligen Verbrauch an Tokens der Programmier-KI Claude Code. Warum das eine idiotische Idee ist, erklärt ein altgedienter Entwickler.
Warum Chefs auf den KI-Hype reinfallen
… erklärt einer, der es wissen müsste: Aaron Levie ist selbst Gründer und Chef des Technologieunternehmens Box, dessen Plattform auch KI-Features bietet. Seiner Ansicht nach sehen Chefs häufig nur die tollen Ergebnisse, berücksichtigen aber nicht all die Schritte, die notwendig sind, um auch nachhaltige Ergebnisse zu erzielen. Stattdessen sollten sie lieber KI selbst intensiv nutzen, um ein Gefühl sowohl für die Vorteile als auch für den dafür nötigen Aufwand zu bekommen, schrieb er auf Twitter.