OpenAI sieht seine Felle davonschwimmen
Alphabet ist durch die Integration seines neuesten KI-Modells Gemini 3 in die Google-Suche der einzige Tech-Konzern, der mit KI tatsächlich Geld verdient – und das, ohne teure Prozessoren bei Nvidia kaufen zu müssen. Aufgrund dieser Tatsache sah sich OpenAI-Chef Sam Altman dazu veranlasst, in einem internen Memo ‚Alarmstufe Rot’ ausgerufen.
Auch im Urheberrechtsstreit mit der New York Times sieht es für OpenAI nicht gut aus: Das Unternehmen muss die Chat-Protokolle offenlegen, die nachweisen, dass ChatGPT komplette Passagen aus Artikeln der Zeitung in seinen Antworten verwendet.
Polizeigesetz von Berlin gibt Vorgeschmack auf digitale Totalüberwachung
Im neuen Polizeigesetz der Hauptstadt, das am Donnerstag verabschiedet wurde, sind Mittel wie biometrische Überwachung, KI-gestützte Verhaltensanalysen, Palantir-artige Datenanalysen und Staatstrojaner explizit erlaubt – mit reichlich Spielraum für Missbrauch.
Indien will staatliche App auf Handys zur Pflicht machen
Indiens Regierung will Handyhersteller zur Installation einer nicht löschbaren staatlichen ‚App für Cybersicherheit‚ verpflichten. Letztere hätte Zugriff auf Anruf- und SMS-Protokolle, Fotos und Dateien, könnte Anrufe tätigen, auf die Kamera zugreifen und SMS-Nachrichten senden.
EU ermittelt gegen Meta wegen dessen KI-Regeln
In seinen neuen Geschäftsbedingungen lässt Meta KI-gestützte Anwendungen von Drittanbietern in WhatsApp grundsätzlich zu, schließt aber Firmen aus, deren Hauptgeschäft künstliche Intelligenz ist. Nach Ansicht der EU-Kartellwächter ist dies wettbewerbswidrig.
Social-Media-Verbot für Jugendliche tritt in Australien in Kraft
Soziale Netzwerke und Plattformen wie YouTube richten sich auf das Inkrafttreten des neuen australischen Social-Media-Gesetzes am 10. Dezember ein – mit Altersverifizierungen und dem Ausschluss von Jugendlichen unter 16 Jahren.
Das wertvollste deutsche KI-Startup kommt aus Freiburg
Black Forest Labs hat dank seines KI-Bildgenerators ‚Flux‘ eine Finanzierungsrunde von 300 Millionen Dollar gesichert. Daran beteiligt haben sich zahlreiche namhafte Venture-Capitalisten aus Silicon Valley wie Andreessen-Horowitz (a16z) und Salesforce Ventures sowie Nvidia.
Samsung stellt zweifach faltbares Smartphone vor
Das Galaxy Z TriFold hat zusammengeklappt die Größe eines üblichen Smartphones, aufgeklappt die Größe eines ausgewachsenen Tablets. Es wird ab nächster Woche zunächst nur in Südkorea angeboten, für umgerechnet 2.100 Euro.
WiFi 8 steht in den Startlöchern
Die Spezifikation des entsprechenden Standards (802.11bn) ist zwar noch nicht endgültig festgelegt, doch Broadcom hat die ersten Chipsets angekündigt. WiFi 8 legt den Schwerpunkt auf Leistung unter schwierigen Bedingungen, mehrere Access Points und KI-Workloads.
Auch KI-Agenten lassen sich unter Druck setzen – und schummeln
Eine Studie hat das Verhalten unserer künftigen „Kollegen“ untersucht, wenn ihnen finanzielle Mittel gekürzt oder sehr kurze Lieferfristen auferlegt werden. Laut Studie haben die getesteten Modelle (darunter OpenAI o3 und Google Gemini 2.5) in 47 Prozent der Fälle zu unlauteren Mitteln gegriffen. Ganz ohne Druck waren es immerhin „nur“ 19 Prozent.
Die Vor- und Nachteile von Rust
Die Programmiersprache Rust verspricht, Geschwindigkeit, Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit unter einen Nenner zu bekommen und damit insgesamt besseren Code zu produzieren. Einen Überblick über deren Geschichte sowie die Vor- und Nachteile finden Sie hier.
Kontoüberprüfung im Online-Banking plaudert Namen aus
Im Rahmen einer Bestimmung für Sofortüberweisungen sind Banken dazu verpflichtet, die Übereinstimmung der eingegebenen IBAN mit dem Namen des Kontohalters zu überprüfen. Die Implementierung dieser Funktion gibt bei einigen Banken jedoch bei der Überprüfung mehr Daten preis, als sie eigentlich dürfte.
Chatkontrolle soll künftig nur „freiwillig“ möglich sein
Die EU-Staaten haben sich darauf verständigt, auf die Einführung einer verpflichtenden Chatkontrolle zu verzichten. Stattdessen wollen sie die Betreiber von Messenger-Apps dazu verpflichten, nachzuweisen, dass ihre Plattformen nicht für Straftaten verwendet werden, indem diese „freiwillig“ die Nachrichten ihrer Nutzer anlasslos auf Hinweise durchsuchen.
Mit der Einführung von Gemini 3 mischt Google die KI-Szene auf
Gemini 3, das letzte Woche vorgestellte KI-Modell von Google gilt aktuell als das leistungsfähigste auf dem Markt, und das ist in zweierlei Hinsicht relevant:
→ Google entwickelt und betreibt seine KI mit Prozessoren aus eigener Produktion, was den Konzern zum Konkurrenten von Nvidia macht. Angeblich möchte auch Meta Prozessoren bei Google kaufen. Doch eine fallende Nvidia-Aktie könnte die KI-Blase zum Platzen bringen. Das von Donald Trump diese Woche angekündigte Projekt Genesis interpretieren einige Szenenbeobachter als erste staatliche Stützmaßnahme gegen das Platzen der KI-Blase.
→ Alles deutet darauf hin, dass KI-Chatbots die Suchmaschinen der Zukunft sein werden, und Google verteidigt nun dank Gemini 3 erfolgreich sein Monopol. Das nimmt ChatGPT & Co. reichlich Wind aus den Segeln, was ebenfalls zum Platzen der KI-Blase beitragen könnte.
EU-Parlament fordert Mindestalter für soziale Netzwerke
Für Jugendliche unter 16 sollen TikTok, Instagram & Co. nur mit Zustimmung der Eltern zugänglich sein, für Kinder unter 13 Jahren überhaupt nicht. Einer Studie der Uni Bochum zufolge ist bei jedem zweiten Social-Media-Nutzer unter 20 ein Suchtverhalten zu beobachten. Derweil wird Meta bezichtigt, eine Studie über die negativen Auswirkungen ihrer Plattformen auf die Nutzer verschwiegen zu haben.
Jeff Bezos ist jetzt Gründer und CEO eines KI-Startups
Sein Project Prometheus hat noch nicht das Licht der Öffentlichkeit gesucht, aber nach Informationen der New York Times soll es KI-Verfahren zur Produktion von Computern, Autos und Raumfahrzeugen entwickeln und ist vorerst mit 6,2 Milliarden Dollar finanziert.
Zwischen Apple und Google bahnt sich ein Konflikt an
Google hat einen Weg gefunden, den Austausch von Dateien zwischen Android- und iOS-Smartphones über Apples Airdrop-Verfahren zu ermöglichen – offenbar ohne Absprache mit Apple. Das Feature ist momentan nur in Googles neuestem Smartphone-Modellreihe (Pixel 10) verfügbar. Ein Kommentar seitens Apple steht noch aus.
Crowdstrike-Mitarbeiter bei Datenklau erwischt
Der inzwischen entlassene Cybersecurity-Mitarbeiter soll Screenshots mit Informationen über die eigenen Systeme an Hacker verkauft haben. Crowdstrike hatte letztes Jahr durch ein fehlerhaftes Update für einen weltweiten Ausfall von Windows-Computern gesorgt.
Quantenforscher überlisten Zensur-Algorithmen von Deepseek
Einem Forscherteam gelang es, die Größe des Reasoning-Modells von Deepseek um mehr als die Hälfte zu reduzieren. Der Nebeneffekt war, dass das chinesische Modell keine für die chinesische Regierung „sensible politische Themen“ mehr ausklammert.
Wie Mitarbeiter für KI-Ethik trainiert werden können
Die Einhaltung von gesetzlichen, ethischen und unternehmensspezifischen Richtlinien beim Betrieb von KI-gestützten Anwendungen ist eine Aufgabe, die einen Großteil der Belegschaft betrifft. Für das entsprechende Training gibt es bewährte Methoden.
Die rechtliche Seite der Mitarbeiterüberwachung
Technik macht Mitarbeiterüberwachung einfacher denn je – rechtlich bleibt sie heikel. Die Computerwoche hat ein FAQ zusammengestellt, das erklärt, was erlaubt ist und wo Arbeitgeber schnell eine Grenze überschreiten.
Wo kommen denn die ganzen Trolle auf Twitter her?
Bei Twitter (heute „Platform X“) zeigt eine neue Funktion die geografische Herkunft eines Kontos. Bereits jetzt ist zu sehen, dass Dienstleister in Ländern der dritten Welt dazu genutzt werden, um politische Debatten in westlichen Ländern zu beeinflussen.
Digitaler Omnibus – Bürokratieabbau auf Kosten des Datenschutzes
Der ‚Digitale Omnibus‘ (FAQ) ist ein Maßnahmenpaket, das die verschiedenen Digitalgesetze der EU harmonisieren und die Arbeit der Unternehmen vereinfachen soll. Was die Tech-Industrie ausdrücklich begrüßt, erweist sich bei näherem Hinsehen als Maßnahme, die die digitale Privatsphäre aufweicht und Tech-Konzernen den Zugang zu persönlichen Daten erleichtert.
Merz und Macron wollen mehr digitale Souveränität
Auf dem Souveränitätsgipfel in Berlin übten sich der Bundeskanzler und der französische Präsident im Formulieren guter Absichten, Europas Industrie technologisch unabhängiger zu machen, doch gleichzeitig gibt es kaum Unterstützung für Open-Source und neue US-Rechenzentren in Deutschland werden von der Politik bejubelt, während US-Anbieter Cloudwashing betreiben.
Deutsche Verbraucher lassen Glasfaseranschlüsse links liegen
Das Glasfasernetz in Deutschland wird schnell ausgebaut, doch die meisten Haushalte bleiben lieber bei ihren kupferbasierten DSL-Anschlüssen – aus Kostengründen oder weil ein Umstieg mit einem Anbieterwechsel einhergehen würde.
Nvidia trotzt dem KI-Krisengerede und verzeichnet Rekordumsätze
Um satte 62 Prozent ist der Umsatz des Prozessorherstellers im 3. Quartal gestiegen und das nächste Quartal verspricht eine weitere Steigerung. Der Aktienkurs bleibt stabil, obwohl mit Peter Thiel ein weiterer Großinvestor seine Nvidia-Aktien abgestoßen hat.
KI-generierte Beiträge mit Falschinformationen häufen sich auf Wikipedia
Offenbar lassen mehrere Wikipedia-Autoren ihre Texte von einer KI schreiben, ohne Berücksichtigung der bekannten Risiken und Nebenwirkungen. Die englischsprachige Ausgabe enthält einer Studie zufolge inzwischen zu 5 Prozent KI-generierte Texte.
Ausfall von Cloudflare legt Teile des Web lahm
Ein Fehler bei der Rechteverwaltung der Software des Cybersecurity-Dienstleisters Cloudflare war dafür verantwortlich, dass ein Großteil seines Netzwerks ausfiel und davon auch Dienste wie X oder Truth Social nicht mehr zugänglich waren.
Wo KI im Unternehmensumfeld erfolgreich eingesetzt wird
Generative KI mag zwar noch einen langen Weg vor sich haben, bis sie sich auch für kritische Aufgaben im Unternehmensumfeld durchsetzt, doch ‚konventionelle‘ KI ist längst im Unternehmen angekommen – zum Beispiel in der Produktion und im öffentlichen Personentransport.
Produzierende Unternehmen sind ein beliebtes Angriffsziel
Rund 40 Prozent aller IoT-Angriffe richten sich gegen kritische Industrien und hybride Arbeitsumgebungen, hat eine Studie des Security-Anbieters Zscaler zu Tage gebracht. Teilweise werden völlig neue Tools und Methoden verwendet. Das Fraunhofer IAO hat eine neue Blog-Reihe zum Thema Resilienz von Produktionssystemen gestartet.
KI-Diskriminierung von Bewerbern kann technisch verhindert werden
Die Vorauswahl von Bewerbungen durch eine KI-gestützte Software ist inzwischen bei größeren Unternehmen normal – trotz der Gefahr der Diskriminierung. Gegen letztere gibt es nun technische Hilfsmittel.
Was Sie über Vibe Coding wissen sollten
Vibe Coding soll die Softwareentwicklung beschleunigen und dafür sorgen, dass Entwickler sich mehr auf Ideenfindung, Flow und Ergebnisse konzentrieren können. Wie das genau gehen soll, erklärt dieser Beitrag.
Damit es ihr iPhone im Winter schön warm hat
Apple scheint nie um eine Idee verlegen zu sein wenn es darum geht, den luxus- und statusverliebten Teil seiner Kundschaft mit originellen und teuren Ideen zu beglücken. Die neueste: iPhone Pocket, eine Art Wollsocke fürs edle Teil, entworfen vom japanischen Luxusartikelhersteller Issey Miyake, für läppische 150 Euro. Und das schönste: Das Produkt ehrt nebenbei Apple-Gründer Steve Jobs.